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Frequently Asked Questions

Wer ist UniSolar Karlsruhe?

Was ist das Ziel des Projekts UniSolar Karlsruhe?

Wie soll das Ziel erreicht werden?

Wie funktioniert das Projekt?

Warum gerade an der Uni?

Wie sehen die Konditionen aus?

Wie beteiligt man sich an dem Projekt?

Wie sicher ist eine solche Geldanlage?

Wer ist Eigentümer der Anlage?

Kann man bei UniSolar auch mehr machen als Geld anlegen?

Was ist, wenn es mal hagelt und die Anlage kaputt ist?

Was passiert mit dem gewonnenen Strom? Wird er von der Universität genutzt?

Was passiert nach 20 Jahren mit der Anlage?

Wann und wo wird die erste Anlage gebaut und in Betrieb genommen?

Was ist Photovoltaik?

Wie funktioniert solare Stromerzeugung?

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage energetisch überhaupt?

Wie kann ich noch mehr tun? Wo bekomme ich weitere Informationen?


Wer ist UniSolar Karlsruhe?
UniSolar Karlsruhe ist eine Initiative des Solar- und Umweltvereins Karlsruhe e.V.. Der Solarverein ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Studierende, Absolventen und Mitarbeiter der Universität Karlsruhe zusammengeschlossen haben, um die Solarenergie zu fördern und die Umwelt zu schützen. Sein Arbeitsschwerpunkt ist insbesondere die Universität Karlsruhe. mehr
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Was ist das Ziel des Projekts UniSolar Karlsruhe?
Auf geeigneten Dächern auf dem Campus sollen Photovoltaikanlagen zur umweltfreundlichen Stromgewinnung aus der Sonneneinstrahlung installiert werden.
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Wie soll das Ziel erreicht werden?
UniSolar Karlsruhe will Umweltschutz mit Beteiligung verbinden, indem die Photovoltaikanlagen durch Studierende der Universität und der anderen Karlsruher und Pforzheimer Hochschulen finanziert werden (Stichwort: Klimaschutz selber machen!).
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Wie funktioniert das Projekt?
Mit UniSolar Karlsruhe investierst Du in die Zukunft. Um eine Solaranlage zu bauen, nimmt das Studentenwerk Karlsruhe private Darlehen von Studierenden auf. Diese Darlehen werden zweckgebunden für den Bau einer 10 kWp Anlage verwendet und verzinst. Die technische und administrative Durchführung liegt beim Studentenwerk Karlsruhe. mehr
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Warum gerade an der Uni?
Hochschulen und Solarenergie passen perfekt zusammen, denn hier treffen sich innovative Wissenschaft und Technik. Zudem werden den Hochschulen oft gesellschaftliche Vorbildfunktionen zugeschrieben. Diesen sollten sie auch und insbesondere bei einem so wichtigen Thema wie Klimaschutz gerecht werden. Die Installation von kollektiv finanzierten Photovoltaikanlagen auf den zahlreich vorhandenen Dachflächen der Hochschulen kann ein erstes Zeichen für Verantwortung im Klimaschutz sein.
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Wie sehen die Konditionen aus?
Die Konditionen für das erste Projekt (bei dem Du leider nicht mehr mitmachen kannst) sahen so aus:
Die vertraglich abgesicherten Darlehen haben eine Laufzeit von 10 Jahren. Sie werden jedes Jahr mit dem aktuellen Zinssatz der Bundesschatzbriefe Typ A im 1. Jahr zu Beginn des jeweiligen Jahres (zur Zeit 3,75%) verzinst.
Die Zinsen werden dann der Darlehenssumme zugeschlagen und im nächsten Jahr mitverzinst. Damit hat man - wie bei jeder längerfristigen Anlage - einen Zinseszinzeffekt. Alles klar? – Eine Beispielrechnung gibt es hier!
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Wie beteiligt man sich an dem Projekt?
Die Zeichnungsphase für das erste Projekt ist leider vorbei. Wenn Du aber interesse an einem Folgeprojekt hast, trag Dich doch einfach auf unserem Newsletter ein! Wir informieren Dich dann sofort, wenn es wieder eine Gelegenheit gibt, in den Klimaschutz zu investieren.

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Wie sicher ist eine solche Geldanlage?
Das Eneuerbare Energiengesetz (EEG) garantiert für 20 Jahre eine feste Vergütung für den Strom, der durch die Photovoltaikanlagen erzeugt wird. Da die jährliche Sonneneinstrahlung relativ konstant ist, lassen sich die Erträge somit gut berechnen und vorhersagen.
In dem nun realisierten Modell liegt das Risiko von Einnahmeausfällen durch unterdurchschnittliche Sonneneinstrahlung beim Studentenwerk Karlsruhe. Die Zinsen sind davon nicht betroffen und sind, mit dem Studentenwerk Karlsruhe als Darlehensnehmer und zuverlässigem Partner, garantiert.
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Wer ist Eigentümer der Anlage?
Eigentümer der Anlage ist das Studentenwerk Karlsruhe.
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Kann man bei UniSolar auch mehr machen als Geld anlegen?
Na klar! Wir freuen uns über jede(n) die/der sich für das Projekt engagieren möchte. Von der Öffentlichkeitsarbeit, über die Kontaktpflege zu unseren Partnern bis zur Entwicklung von Ideen, wie man das Projekt ausbauen kann, gibt es jede Menge spannende Sachen zu tun. Darüber hinaus ist UniSolar Karlsruhe ein kreatives Team, das sich auf neue Gesichter freut. Einfach anrufen oder eine E-mail an UniSolar Karlsruhe senden. Alle Kontaktdaten findet man hier.
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Was ist, wenn es mal hagelt und die Anlage kaputt ist?
Die Photovoltaikanlagen sind umfassend versichert durch Allgefahrenversicherungen (Unwetter und Vandalismus), durch eine Betriebsausfallversicherung und durch eine Leistungsgarantie für die Solarmodule. Die Rendite und der Zinssatz bleiben von möglichen Ertragsausfällen unberührt.
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Was passiert mit dem gewonnenen Strom? Wird er von der Universität genutzt?
Nein. Der gewonnene Strom wird vollständig in das öffentliche Netz eingespeist. Dafür bekommt der Betreiber eine auf 20 Jahre garantierte Vergütung. Für Anlagen, die im Jahr 2007 ans Netz gehen, liegt diese Einspeisevergütung bis zum Jahr 2027 bei 49,20 Cent pro Kilowattstunde.
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Was passiert nach 20 Jahren mit der Anlage?
Moderne Photovoltaikanlagen weisen eine Lebensdauer von weit über 20 Jahren (manche sogar 30 Jahren) auf. Das bedeutet, dass auch nach dem Ablauf der garantierten Einspeisevergütung die Photovoltaikanlage weiter Strom produzieren wird und auch Strom einspeist (zu den dann handelsüblichen Preisen). Das Studentenwerk Karlsruhe wird zu einem gegebenen Zeitpunkt darüber entscheiden, was mit der Anlage nach 20 Jahren passiert.
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Wann und wo wird die erste Anlage gebaut und in Betrieb genommen?
Die erste Anlage wird wahrscheinlich auf dem Dach der Mensa am Adenauerring errichtet. Sie soll Mitte Dezember 2007 fertiggestellt werden, um noch von der höheren Einspeisevergütung zu profitieren. Diese nimmt jedes Jahr um etwa 5% ab, richtet sich aber nach dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage und ist ab dem Zeitpunkt fest. Das heisst, das Anlagen, die im Jahr 2007 gebaut werden, über 20 Jahre eine feste Vergütung von 49,20 Cent pro Kilowattstunde bekommen. Anlagen, die im Jahr 2008 errichtet werden, bekommen "nur" noch 46,75 Cent, aber diese ebenfalls über 20 Jahre.
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Was ist Photovoltaik?
Der Name Photovoltaik setzt sich zusammen aus den Bestandteilen „Photo” - das griechische Wort für Licht - und „Voltaik” - abgeleitet von der Einheit „Volt” für die elektrische Spannung. Der Begriff steht also für die Umwandlung von Sonnenenergie mittels Solarzellen in elektrische Energie.
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Wie funktioniert solare Stromerzeugung?
Die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie basiert auf den besonderen Eigenschaften von so genannten Halbleitern, die durch zugeführte Energie (Wärme oder Licht) freie Ladungsträger erzeugen. Um aus diesen Ladungen einen Strom zu erzeugen, ist ein internes elektrisches Feld nötig. Dieses wird durch gezielte Bearbeitung des Materials (Dotierung) gewährleistet.
So werden jedes Mal, wenn das Licht (genauer die Photonen) der Sonne auf eine Photovoltaikzelle treffen, Ladungsträger frei und ein elektrischer Strom fließt. Hierbei handelt es sich um Gleichstrom. Dieser kann entweder direkt von einem Verbraucher benutzt oder über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und in das Stromnetz eingespeist werden.
Da kein Brennstoff für die Erzeugung des Stromes notwendig ist, sind PV-Anlagen äußerst klimafreundlich.
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Lohnt sich eine Photovoltaikanlage energetisch überhaupt?
Das weit verbreitete Vorurteil, dass PV-Anlagen nie den Strom erzeugen könnten, der für ihre Herstellung notwendig war, ist durch zahlreiche Ökobilanzen widerlegt. Moderne Anlagen haben sich nach 4 bis 6 Jahren energetisch amortisiert, in sonnenverwöhnten Regionen wie rund um Karlsruhe noch früher. D.h. nach dieser Zeit haben sie genauso viel Energie produziert, wie für ihre Herstellung und Beseitigung benötigt wird. Auf Grund der enormen Energiemengen, die täglich von der Sonne auf die Erde gelangen, hat die Photovoltaik ein enormes Potential. Allein in einer Stunde strahlt die Sonne mehr Energie auf die Erde, als die gesamte Weltbevölkerung in einem ganzen Jahr beansprucht. Dieses Potential sollten wir unbedingt nutzten.
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Wie kann ich noch mehr tun? Wo bekomme ich weitere Informationen?
Wenn du noch mehr für den Klimaschutz tun willst, reg doch deine Bekannten an, sich auch eine Solaranlage auf ihr Dach zu bauen!

Informationen zur Einspeisevergütung gibt es hier.

Allgemeine Informationen zu Erneuerbaren Energien gibt es hier.

Eine sehr informative Broschüre rund um die Fördermöglichkeiten im Bereich Energiesparen und erneuerbare Energien gibt es hier: Fördermöglichkeiten

Zinsgünstige Kredite zum Bau von Photovoltaikanlagen gibts z.B. von der KFW und von der Umweltbank!

Informationen zur Rentabilität einer Photovoltaikanlage gibt es hier.

Eine detaillierte Kalkulationstabelle, mit der man die zu erwartenden Erträge abschätzen kann, kann man sich hier herunter laden.

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